Dienstleistungen

Kinderwunsch

Tritt bei einem Paar mit Kinderwunsch innerhalb eines Jahres keine Schwangerschaft ein, spricht man in Abhängigkeit vom Alter von einer Sterilität. Mögliche Ursachen der Kinderlosigkeit liegen etwa jeweils zur Hälfte bei der Frau und beim Mann. In der Ordination Prof. Dr. Fischl in Wien liegen sowohl die Abklärung, wie auch die Behandlung in einer Hand.

Eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Sterilitätsbehandlung ist ein ausführliches Beratungsgespräch zur Abklärung des Kinderwunsch-Paares. Das Erstgespräch sollte idealerweise mit beiden Partnern gemeinsam durchgeführt werden.

Im Wesentlichen werden folgende Untersuchungen durchgeführt:

  • Gynäkologische Untersuchung
  • Bakteriologische Kontrolle
  • Hormonuntersuchungen
  • Eventuell spezielle Funktionstests, einschließlich einfachem und erweitertem Ferti-Check zur besseren Einschätzung ihrer Chance schwanger werden zu können
  • Spermiogramm des Partners mit Hormonkontrolle und urologischer Untersuchung
  • Durchgängigkeitsprüfung der Eileiter - diese kann problemlos und schmerzlos in unserer Ordination in Wien durchgeführt werden

Anhand der Anamnese und der Befunde werden dann die  Behandlungs-möglichkeiten individuell mit dem Paar abgestimmt. Bei großer psychischer Belastung durch den bisher nicht erfüllten Kinderwunsch kann auch eine begleitende Psychotherapie hilfreich sein. Die reproduktionsmedizinischen Behandlungen wie Inseminationen, IVF oder ICSI werden von Prof. Fischl persönlich im Kinderwunschzentrum an der Wien (ist das ehemalige Kinderwunschzentrum Goldenes Kreuz, das seit Mai 2020 übersiedelt ist), sowohl für IVF-Fonds-, wie auch für Privatpatientinnen durchgeführt.

Schwangerschaftsberatung und Schwangerschaftsbetreuung

Die Schwangerschaftsbetreuung sollte möglichst früh beginnen, wobei regelmäßige Kontrollen etwa alle drei bis fünf Wochen erfolgen sollten. Prof. Dr. Fischl, Ihr Frauenarzt in Wien, begleitet Sie über den gesamten Zeitraum der Schwangerschaft und berät Sie bei allen Fragen.

Ihr Frauenarzt in Wien führt alle notwendigen Untersuchungen durch.

Zwischen der 12. und 16. SSW

  • 1. Blutuntersuchung (rotes Blutbild, Hämatokrit, Blutgruppe, Rhesusfaktor, WAR, HIV-Test, Rötel- und Toxoplasmose Titer)
  • Mutter-Kind-Pass (MUKI)

In der 12. und 13. SSW

  • Ultraschalluntersuchung zur Bestimmung der Nackenfalte (Nackendicke, Nackentransparenz)

Zwischen der 21. und 24. SSW

  • Organscreening mittels Ultraschall

Zwischen der 25. und 28. SSW

  • 2. Blutuntersuchung (Ery, Hb, Hk, Toxoplasmose Titer, wenn vorher neg., Hep. Antikörper, OGTT (Glucose Test)  
  • Ultraschalluntersuchungen

Ab der 27. SSW

  • Schwangerschaftsturnen
  • Atemgymnastik

Bei Risikofällen oder bei einem Altersrisiko können nach entsprechender Aufklärung noch weitere spezielle Untersuchungen durchgeführt werden.

Ab der 34. und 35. SSW sollte für den Spitalsaufenthalt zur Geburt alles Nötige gepackt und reisefertig sein. Ebenso sollte die Erreichbarkeit des Geburtshelfers mit diesem besprochen werden.

Möchten Sie einen Termin bei Ihrem erfahrenen Frauenarzt in Wien vereinbaren? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns. Das Team rund um Frauenarzt Prof. Dr. Fischl in Wien freut sich auf Ihre Anfrage.

Hormonstörungen

Menopause und Osteoporose

Gynäkologe Prof. Dr. Franz Fischl ist spezialisiert auf die Behandlung von Hormonstörungen. Hormonstörungen können von der Pubertät an vorkommen. Sie sollten schon in jungen Jahren abgeklärt und, wenn nötig, auch behandelt werden, um spätere Nachteile zu vermeiden. Der größte hormonelle Einschnitt ist jedoch die Menopause der Frau.

Menopause und Klimakterium

Neben dem Aufhören des Menstruationszyklus kann es noch zu weiteren klinischen Zeichen kommen, wie zum Beispiel:

  • Hitzewallungen
  • Schweißausbrüche
  • Antriebslosigkeit
  • Schlafstörungen
  • Depressives Verstimmungsbild
  • Schmerzen in den kleinen Gelenken
  • Herzjagen (Palpitationen)

Diese Symptome können die Lebensqualität oftmals sehr stark einschränken. Es zeigt sich, dass gerade im Klimakterium neben dem medizinischen Aspekt, die Berücksichtigung einer interdisziplinären Sichtweise von körperlichen, physiologischen, psychologischen und soziokulturellen Einflussfaktoren unbedingt nötig ist. Die Problematik des Klimakteriums ist vielfältig, wobei die Osteoporose ein nicht unerhebliches Krankheitsbild ist.

Therapiemöglichkeiten bei Beschwerden im Klimakterium

Bei entsprechenden Beschwerden ist es sinnvoll eine milde HRT (Hormone Replacement Therapy) durchzuführen, jedoch nicht länger als fünf bis sieben Jahre. Bei Beschwerdefreiheit ist keine HRT nötig und auch nicht zu empfehlen. Bei Verdacht auf Osteoporose oder beginnender Osteoporose ist eine HRT jedoch sinnvoll.

Eine HRT sollte möglichst früh, das heißt mit Einsetzen des Klimakteriums (Wechsel) begonnen werden. Eine in erst späten Jahren beginnende HRT kann das Risiko von Schlaganfällen, Herzinfarkten und Brustkrebs erhöhen.

Die Therapie erfordert ein breitgefächertes Wissen auf dem Gebiet der Hormone und Phythohormone, um den Frauen das Wohlbefinden wieder zu geben und mögliche Risiken dabei zu minimieren. Voraussetzung hierfür ist die richtige Dosierung, das richtige Präparat und regelmäßige Kontrollen.

Es ist jedoch kein absolutes Muss, Hormone zu nehmen. Es gibt auch die Möglichkeit mit pflanzlichen Stoffen zu behandeln, wobei die Erfolge naturgemäß individuell sehr verschieden sind. Auch hier gilt es die Therapien richtig und sachgerecht durchzuführen.

Osteoporose

Die Osteoporose ist eine Skeletterkrankung, bei der eine niedrige Knochenmasse und eine Störung der Knochenstruktur zu einer erhöhten Knochenbrüchigkeit führen können. Eine der Ursachen kann ein Östrogenmangel sein. Die Folgen der Osteoporose sind eine deutliche Abnahme der Körpergröße, Rundrücken, Knochenschmerzen und Knochenbrüche.

Als ein Teil des natürlichen Alterungsprozesses nimmt die Knochendichte im Alter ab. Kommt es im oder nach dem Klimakterium zu einem beschleunigten Abbau des Knochens, dann spricht man von Osteoporose.

Wie neuere Untersuchungen zeigen, erkranken auch Männer an Osteoporose, obwohl sie im Allgemeinen eine höhere Knochenmasse, als Frauen haben. Die Osteoporose bei Männern tritt um einige Jahre später auf.

Osteoporose Vorsorge

Screening der Knochendichte mittels BMD (Bone Mineral Density)

  • Bei Frauen ab dem 65. Lebensjahr,
  • Bei Männer ab dem 70. Lebensjahr
  • Bei Erkrankungen und erhöhtem Frakturrisiko bereits auch früher

Die Abklärung und Behandlung der Osteoporose mit all ihren Beschwerden liegt interdisziplinär in den Händen der sich damit befassenden Internisten, Orthopäden und praktischen Ärzten, aber auch bei der physikalischen Medizin und nicht zuletzt bei den Diätassistentinnen. Denn neben der medizinischen und hormonellen Behandlung ist die Umstellung der Lebensweise mit entsprechenden Diätanweisungen und Gymnastik von großer Wichtigkeit.


Verhütung & Sexualberatung

Als erfahrener Gynäkologe nimmt Prof. Dr. Fischl in Wien sich gerne die Zeit für eine ausführliche Verhütungs- und Sexualberatung.

Gerne bieten wir Ihnen einen ersten Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten zur Empfängnisverhütung. Das persönliche Gespräch mit Ihrem Facharzt kann jedoch nicht ersetzt werden. Gynäkologe Prof. Dr. Fischl in Wien ist Ihr Spezialist auf dem breitgefächerten Gebiet der Hormone.

Die Präparate:

Vielzahl von Pillen                                                      Hormonring (z.B. Nuva-Ring®) Verhütungspflaster (EVRA®)                                   i.m. Depot Verhütung (Depocon®)                   Cu/Gold Spiralen (IUD)                                    Hormonspiralen (Mirena                                      Implanon®                                                                Mechanische oder chemische Barrieremethoden Natürliche Familienplanung (NFP)                      Sterilisation der Frau oder des Mannes Notfallkontrazeption ("Pille danach")

Bei Fragen können Sie uns gerne anrufen oder mailen. Wir vereinbaren mit Ihnen zeitnah einen Termin in unserer Ordination in Wien.

Die Pille

Auch nach mehr als 50 Jahren Pille ist diese nach wie vor das am häufigsten verwendete hormonelle Verhütungsmittel. Unter regelmäßigen gynäkologischen Kontrollen, ist nichts gegen eine Langzeiteinnahme der Pille einzuwenden. Um Nebenwirkungen möglichst gering zu halten, richtet Ihr Gynäkologe Prof. Dr. Franz Fischl die Pillenverschreibung nach anamnestischen und klinischen Daten aus. Es steht breite Palette der Ein- und Mehrphasen-Kombinations-Präparate mit verschiedenen Gestagenen und Hormondosen zur Verfügung, derzeit sind es weit über 40 Präparate in Österreich.

Pillen mit 17ß-Estradiol - es sind zwei Präparate mit natürlichem 17ß-Estradiol am Markt. Beide zeichnen sich durch hohe kontrazeptive Sicherheit, akzeptable Zyklusstabilität und schwächere Menstruation aus.

Minipille - ist eine reine Gestagenpille, die durchgehend ohne Pause eingenommen wird. Nach neueren Erkenntnissen ist sie bei regelmäßiger Einnahme, den Kombinations-präparaten in der Sicherheit ebenbürtig. Relativ häufig kann es zu Zwischen- und Schmierblutungen kommen, da ihre Wirkung nicht primär auf die Unterdrückung der Ovulation ausgerichtet ist, sondern im Wesentlichen das Zervikalsekret so verändert, dass es für die Spermien unpassierbar wird. Sie eignen sich speziell auch bei medizinische Indikationen, wie zum Beispiel bei Kontraindikation für eine Östrogenpille bei erhöhtem Thromboserisiko.

Nuva Ring®

Der weiche, biegsame, dünne und transparente Kunststoffring aus Evatane mit einem DU von        54 mm und eine Dicke von 4mm mit einem hormonhaltigen Östrogen/Gestagen Kern. Durch die intravaginale Applikation kann die Hormondosis gering gehalten werden. Sollte der Ring einmal stören, kann er während des Geschlechtsverkehrs bis maximal drei Stunden herausgenommen werden, ohne die Sicherheit zu beeinträchtigen. Die geringe Östrogenbelastung bewirkt, dass Hautveränderungen, Übelkeit oder Brustspannen weniger häufig auftreten, als bei oralen Kontrazeptiva. Weiters ist bei der Anwendung dieses Ringes keine Zunahme des Gewichts zu befürchten.

Verhütungspflaster (EVRA®)

Mit EVRA®, dem weltweit ersten Pflaster zur Kontrazeption, steht Frauen eine weitere hormonelle Verhütungsmöglichkeit zur Verfügung. Nach insgesamt drei Wochen Tragedauer ist die vierte Woche pflasterfrei. In dieser Woche kommt es zur Entzugsblutung. EVRA® bietet im Wesentlichen die gleiche Sicherheit wie die oralen hormonellen Kontrazeptiva. Das Wirkprinzip von EVRA® entspricht dem monophasischer Pillen. Gastrointestinale Störungen oder Erkrankungen wie beispielsweise Erbrechen, Durchfall oder Zöliakie haben keinen Einfluss auf die kontrazeptive Wirksamkeit von EVRA®. Auch Arzneimittelinteraktionen sind durch die Umgehung des Gastrointestinal-Traktes seltener als bei Pillen. EVRA® ist im Allgemeinen gut verträglich und erlaubt eine gute Zykluskontrolle. Die Art und Häufigkeit von Nebenwirkungen sind mit denen von Pillen vergleichbar. Durch die transdermale Applikation kann es zu Hautirritationen kommen.

Dreimonatsspritze - Sayana und Depocon

Die Verabreichung von Medroxyprogesteronacetat (MPA) erfolgt alle drei Monate (maximal 13 Wochen) subcutan in die Vorderseite des Oberschenkels oder in den Bauch. Auf Grund seiner chemischen Struktur entwickelt das MPA eine dem natürlichen Progesteron ähnliche pharmakologische und biologische Aktivität.

Um eine Schwangerschaft auszuschließen, aber auch um Zwischenblutungen in den Folgemonaten zu vermeiden, sollte MPA erstmals während der ersten fünf Tage einer Menstruation verabreicht werden. Unmittelbar nach initialer Verabreichung von MPA werden ein hoher Blutspiegel und damit die sofortige kontrazeptive Wirkung erreicht. Nach einer Geburt kann das Präparat auch unter Stillen bereits sechs Wochen danach, nach Abstillen bereits fünf Tage nach der Geburt verabreicht werden. Bei vielen Anwenderinnen kommt es nach Verabreichung von MPA-Präparaten letztendlich zum Ausbleiben der Blutung, was von vielen Frauen als nicht unerwünscht angesehen wird.

Mirena® (Hormonspirale)

Die Hormonspirale Mirena® ist ein sogenanntes intrauterines Hormonsystem mit dem Gestagen Levonorgestrel. Die Form entspricht einer Kupferspirale, wobei sich im vertikalen Schenkel ein Hormonzylinder befindet. Das in der Gebärmutterhöhle freigesetzte Gestagen führt unter anderem zu einem verminderten Aufbau der Gebärmutterschleimhaut, sodass bereits nach ein bis drei Monaten mit einer deutlichen Verminderung der Blutungsstärke zu rechnen ist. In etwa 20 bis 25 Prozent der Fälle kommt es nach einem Jahr zu einer Amenorrhoe (Ausbleiben der Blutung), ohne dass aber die Eierstockfunktion beeinträchtigt ist. Da die Spirale nur lokal auf die Gebärmutterschleimhaut wirkt, kann sie sogar während der Stillzeit eingelegt werden. Dieses intrauterine Hormonsystem gilt daher als sehr sicheres Langzeitkontrazeptivum, speziell auch für Problemfälle und nach Abschluss des Kinderwunsches.

Implanon®

Das erste hormonelle Einzelstäbchen Implantat ermöglicht Empfängnisverhütung über drei Jahre und ergänzt damit das Spektrum der Langzeitverhütungsmittel. Bei lmplanon® handelt es sich um ein kleines, flexibles Kunststoffstäbchen, das als Hormon ein Gestagen enthält. Das silikonfreie Einzelstäbchen Implantat wird unter die Haut (subkutan) an der Innenseite des Oberarmes eingesetzt, präferentiell auf der weniger beanspruchten Seite. Das Setzen erfolgt mittels eines speziellen Applikators. Selten wurde Akne, sowie eine stärkere Gewichtszunahme über drei Jahre als Nebenwirkungen beobachtet. Wie bei anderen, rein gestagenhaltigen Verhütungsmittel kann es bei der Verwendung des Implantates zu einem veränderten Blutungsverhalten bis hin zum Ausbleiben der Blutung kommen. Als Kontraindikationen gelten Thrombosen, schwere Lebererkrankungen, ungeklärte vaginale Blutungen, Verdacht auf Schwangerschaft.

CU/Gold Spirale (IUD)

Aus der früheren Vielzahl der Spiralen haben sich im Wesentlichen die aus Kunststoff gefertigten Spiralen, deren Längsschaft mit einem Kupferdraht umwickelt ist, durchgesetzt. Diese haben eine Liegedauer von drei bis fünf Jahren und zeichnen sich durch eine sehr hohe Sicherheit aus.

Spiralen sind besonders für Frauen, die schon geboren haben als relativ problemloses und sicheres Verhütungsmittel , die modernen auch kleineren und hormonell niedrig dosierten sind auch für Frauen, die noch nicht geboren haben, geeignet

Als weitere Vorteile von Spiralen gelten: die Verhütungsmethode ist voll reversibel, kein Zusammenwirken (Interferenzen) mit den Hormonen, keine tägliche Einnahme oder Manipulation nötig, die Methode ist unabhängig vom Partner. Fehler sind naturgemäß durch die Anwender nicht möglich.                                            Mögliche Nebenwirkungen: Spotting bis  Schmierblutungen, verstärkte Monatsblutung, manchmal Schmerzen im Unterbauch oder beim Verkehr (Kohabitationsbeschwerden).            Äußerst selten Auftreten einer Kupferallergie, ebenso selten kommt es zu einem spontanen Ausstoßen der Spirale, oder zum Auftreten einer Schwangerschaft in oder außerhalb der Gebärmutter.                                                               Nach dem Einlegen einer Spirale sollte der Sitz immer mittels einer Ultraschalluntersuchung kontrolliert werden.

Mechanische / chemische Barrieremethoden

Zu den mechanischen gehört das Kondom und  das Scheidendiaphragma.

Zu den chemischen Barrieremethoden zählen die Schaumzäpfchen, Scheidencremen, Scheidentabletten und Schaumsprays, die alle die Beweglichkeit der Samenzellen hemmen und diese abtöten. Zum Teil werden diese in Kombination mit einem Scheidendiaphragma oder Lea angewandt.

Moderne Kondome, oder Präservative sind ebenfalls mit samenabtötenden Substanzen beschichtet und schützen so auch in hohem Maße vor HIV-Infektionen (AIDS).

Natürliche Familienplanung (NFP)

Diese natürliche Methode, bezieht mehrere Kontrollparameter in die Beurteilung der empfängnisfreien Tage mit ein und erfordert eine entsprechende Ausbildung, sowie ein gewisses Maß an Disziplin für beide Partner. Bei dieser Methode kommt es zur Beurteilung des Zervikalschleims, der Festigkeit (Konsistenz) des Gebärmutterhalses, kombiniert eventuell mit der Temperaturmessung und Zyklusbeobachtung.

Sterilisation der Frau oder des Mannes

Die Sterilisation durch Unterbindung (Ligatur) der Eileiter bei der Frau oder Samenleiter beim Mann ist im Wesentlichen eine endgültige Methode der Kontrazeption, die nur in bestimmten Fällen mittels mikrochirurgischer Operationstechniken wieder rückgängig gemacht werden können. Sie haben durch die modernen sicheren Langzeitkontrazeptiva deutlich an Bedeutung verloren.                                                                    Gesetzlich dürfen sie erst nach dem vollendeten 25. Lebensjahr und, wenn es den guten Sitten nicht widerspricht, durchgeführt werden.              Bei der Frau werden mittels Laparoskopie (Bauchspiegelung), entweder die Eileiter durchtrennt, oder mittel Elektrofasszange koaguliert oder unterbunden und anschließend durchtrennt. Eine andere nicht ganz so sichere Methode die Eileiter undurchgängig zu machen, ist das Setzen von Clips (z.B. Hulka-Clip). Für diese Eingriffe ist eine Vollnarkose nötig.                  Beim Mann werden die Samenleiter im Hoden durchtrennt oder mittels speziellen Substanzen verschlossen, der Eingriff ist wesentlich einfacher und kann in Lokalanästhesie durchgeführt werden.

Notfallkontrazeption                      ("Pille danach")

Je früher nach ungeschütztem Verkehr oder nach Versagen eines anderen Verhütungsmittels die Einnahme der "Pille danach" erfolgt, um so höher ist die Chance eine unerwünschte Schwangerschaft zu verhindern. Die "Pille danach" muss spätestens innerhalb von 72 Stunden nach dem ungeschützten Verkehr eingenommen werden. Je früher die Einnahme erfolgt, desto höher ist die Wirksamkeit.

Das Präparat ist inzwischen rezeptfrei. Durch dieses Präparat wird entweder bereits der Eisprung oder das Einnisten einer befruchteten Eizelle in die Gebärmutterschleimhaut verhindert und damit eine ungewollte Schwangerschaft.  Trotz der unbestreitbaren Vorteile, wie geringe Nebenwirkungen und leichte Verfügbarkeit, sollen diese Präparate nur für den Notfall und nicht als Verhütungsmittel verwendet werden, denn bei häufigeren Einnahmen, können diese doch relativ hohen Hormongaben den ganzen Zyklus aus dem Gleichgewicht bringen.


Gynäkologie

Gynäkologe Prof. Dr. Fischl, Ihr Ansprechpartner für Krebsvorsorge und Prävention in Wien

Eine regelmäßige Vorsorge ist für die eigene Gesundheit sehr wichtig und sollte ernst genommen werden. Jede Frau sollte zumindest einmal jährlich zur Vorsorgeroutine-untersuchung Ihren Frauenarzt aufsuchen, ab dem 40. bis 45. Lebensjahr oder bei bekannten gynäkologischen Erkrankungen in der Familie sollte die Untersuchung zweimal jährlich erfolgen.

Unter Pilleneinnahme oder Hormonersatztherapie sollten immer zwei Kontrollen pro Jahr unabhängig vom Alter erfolgen. Dabei wird ein Krebs- und Sekretabstrich gemacht, sowie eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt. Zudem führt der Gynäkologe eine Tastuntersuchung der inneren Geschlechtsorgane (Gebärmutter, Eierstöcke) und eine Untersuchung der Brüste durch. Falls erforderlich nehmen wir Ihnen direkt im kleinen Labor unserer Ordination in Wien Blut für Hormon- und Blutchemie-Untersuchungen ab.

Gynäkologe Prof. Dr. Fischl berät Sie gerne bei allen Fragen. Vereinbaren Sie einen Termin in unserer Ordination in Wien.