Praxis Prof. Dr. Franz Fischl in Wien – Menopause und Osteoporose

Gynäkologe Prof. Dr. Franz Fischl ist spezialisiert auf die Behandlung von Hormonstörungen, um spätere Nachteile, wie zum Beispiel Osteoporose zu vermeiden. Hormonstörungen können von der Pubertät an vorkommen. Sie sollten schon in jungen Jahren abgeklärt und, wenn nötig, auch behandelt werden, um spätere Nachteile zu vermeiden. Der größte hormonelle Einschnitt ist jedoch die Menopause der Frau.

Menopause und Klimakterium

Neben dem Aufhören des Menstruationszyklus kann es noch zu weiteren klinischen Zeichen kommen, wie zum Beispiel:
  • Hitzewallungen
  • Schweißausbrüche
  • Antriebslosigkeit
  • Schlafstörungen
  • Depressives Verstimmungsbild
  • Schmerzen in den kleinen Gelenken
  • Herzjagen (Palpitationen)

Diese Symptome können die Lebensqualität oftmals sehr stark einschränken. Es zeigt sich, dass gerade im Klimakterium neben dem medizinischen Aspekt, die Berücksichtigung einer interdisziplinären Sichtweise von körperlichen, physiologischen, psychologischen und soziokulturellen Einflussfaktoren unbedingt nötig ist. Die Problematik des Klimakteriums ist vielfältig, wobei die Osteoporose ein nicht unerhebliches Krankheitsbild ist.

Therapiemöglichkeiten bei Beschwerden im Klimakterium

Bei entsprechenden Beschwerden ist es sinnvoll eine milde HRT (Hormone Replacement Therapy) durchzuführen, jedoch nicht länger als fünf bis sieben Jahre. Bei Beschwerdefreiheit ist keine HRT nötig und auch nicht zu empfehlen. Bei Verdacht auf Osteoporose oder beginnender Osteoporose ist eine HRT jedoch sinnvoll.

Eine HRT sollte möglichst früh, das heißt mit Einsetzen des Klimakteriums begonnen werden. Eine in erst späten Jahren beginnende HRT erhöht das Risiko von Schlaganfällen, Herzinfarkten und Brustkrebs.

Die Therapie erfordert ein breitgefächertes Wissen auf dem Gebiet der Hormone und Phythohormone, um den Frauen das Wohlbefinden wieder zu geben und mögliche Risiken dabei zu minimieren. Voraussetzung hierfür ist die richtige Dosierung, das richtige Präparat und regelmäßige Kontrollen.

Es ist jedoch kein absolutes Muss, Hormone zu nehmen. Es gibt auch die Möglichkeit homöopathischer Behandlungen oder auch Akupunkturbehandlungen, wobei die Erfolge naturgemäß individuell sehr verschieden sind. Auch hier gilt es die Therapien richtig und sachgerecht durchzuführen.

Osteoporose

Die Osteoporose ist eine Skeletterkrankung, bei der eine niedrige Knochenmasse und eine Störung der Knochenstruktur zu einer erhöhten Knochenbrüchigkeit führen können. Eine der Ursachen kann ein Hormonmangel sein. Die Folgen der Osteoporose sind eine deutliche Abnahme der Körpergröße, Rundrücken, Knochenschmerzen und Knochenbrüche.

Als ein Teil des natürlichen Alterungsprozesses nimmt die Knochendichte im Alter ab. Kommt es im oder nach dem Klimakterium zu einem beschleunigten Abbau des Knochens, dann spricht man von Osteoporose.

Wie neuere Untersuchungen zeigen, erkranken auch Männer an Osteoporose, obwohl sie im Allgemeinen eine höhere Knochenmasse, als Frauen haben. Die Osteoporose bei Männern tritt um einige Jahre später auf.

Osteoporose Vorsorge

Screening der Knochendichte mittels BMD (Bone Mineral Density)

  • Bei Frauen ab dem 65. Lebensjahr,
  • Bei Männer ab dem 70. Lebensjahr
  • Bei Erkrankungen und erhöhtem Frakturrisiko bereits auch früher

Die Abklärung und Behandlung der Osteoporose mit all ihren Beschwerden liegt interdisziplinär in den Händen der sich damit befassenden Internisten, Orthopäden und praktischen Ärzten, aber auch bei der physikalischen Medizin und nicht zuletzt bei den Diätassistentinnen. Denn neben der medizinischen und hormonellen Behandlung ist die Umstellung der Lebensweise mit entsprechenden Diätanweisungen und Gymnastik von großer Wichtigkeit.

Prof. Fischl ist als Ihr Hormonspezialist auch Ihr spezieller Ansprechpartner auf dem Gebiet der Empfängnisverhütung.